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  #1  
Alt 15.11.2007, 08:09
dream1 dream1 ist offline
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Idee AW: Lebermetastase

Moin Strubel

Ich könnte weinen ,danke das du geantwortet hast,ich habe mir schon Gedanken gemacht,warum mir hier keiner antwortet,andere schreiben rein und bekommen gleich antworten.
ja mein Vater bekommt heute die erste Chemo dauert 1Std. muß aber 1-2tage zur Beobachtung bleiben,welche Chemo er bekommt erfahren wir erst heute,nur schade das ich nicht dabei sein kann,habe einen termin wegen darlehnumwandlung das möchte mein Vater das ich das mache so schnell wie geht ,da ich 10%Zinsen zahle,
Meinen vater geht es nkicht besonders,die Metastase muß er vom Darm haben,er ist doch 2004 daran operiert,der eine Tumor war schon aus der Wand gebrochen,habe hier imforum schon alles rein geschrieben,wenn du magst kannst es ja nach lesen,die Ärzte wollten jetzt prüfen ob die Lebermetastase oder die Prostata Chemo bekommt aber ich konnte gestern nicht mit dem Arzt sprechen,werde es dann wohl morgen erfahren hoffe ich,
die Ärzte geben ihm aber keine große Chance mit der Chemo,
ich muß drauf achten ob er gelb wird Hände Füße oder Augen,er kann auch innerlich verbluten,habe gestern mit meiner Hausärztin darüber gesprochen,keiner der Ärzte kann mir sagen wie lange noch da er ein sehr starkes Herz hat,nach der darmop hatte er Darnverschluß und der Kot kam über den Mund raus,bei der Leberop haben sie ihn wiederbelebt,und nach der Teilsekion der Leber bekam er später Blut ,er war schon sehr kalt und weit weg getreten.
Dann hatte er sehr lange Ruhe nun fängt wieder alles an,
er kann es nicht verstehen das er schon gehen soll,er will noch nicht.
wie geht es deinem ater wie fing es bei ihm an?
lg dream1
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  #2  
Alt 15.11.2007, 08:19
dream1 dream1 ist offline
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Standard AW: Lebermetastase

@strubel
An Medikamente bekommt er MCP 3x20Tr,
Nexium 1 für den Magen seine speiseröhre ist blutig schon seit 10jahren,
Novalminsulfon(Novalgin) 4x30Tr.
Schmerzpflaster Fentanyl 100ug/h
Dexametahason 1 abends wegen den tumorschmerzen,
1Herztablette
Paracetamol bis zu 8 stück am Tag darf er nehmen wenn die schmerzen zu groß werden.

achso in seinem befund steht noch

dringender Wunsch des Patienten nach weiterer Chemotherapie z.b. FolFiri
(75%) Avastin (100%)
einen Port wurde gelegt am 9.11.07
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  #3  
Alt 16.11.2007, 13:10
Strubbel Strubbel ist offline
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Standard AW: Lebermetastase

Hallo Dream1,

mein Vater bekommt ähnliche Schmerz- und Magenmittel. Ich nehme an, die Chemo wird jetzt gegen Darmkrebs gemacht? Gut, dass er einen Port hat, ich hätte es auch gut gefunden, wenn man meinem Vater einen gesetzt hätte, die kriegen die Nadeln kaum noch in die Venen, ich weiß nicht, wie das bei der Chemo werden soll. Mein Vater sträubt sich gegen einen Port, sagt, es können schlimme Entzündungen auftreten.

Wie gesagt, meinem Vater hat man eigentlich auch keine große Hoffnungen gemacht, lt. Bericht ist die Chemotherapie mit Taxol "hoch palliativ", was auch immer das bedeuten mag. Der Bericht aus dem KH sieht überhaupt sehr, sehr schlecht aus, ich hab zwar eh nur die Hälfte kapiert, aber das was ich verstehen konnte, waren eben Metastasen über Metastasen. Es ist einfach nur schlimm. Jetzt ist mein Papa erst einmal wieder zu Hause, da hab ich einfach ein besseres Gefühl. Aber wer weiß, für wie lange, die letzten 3 Monate war er fast ausschließlich im KH. Fürchterlich.
Den PK hat er schon seit 2001, er wurde operiert, aber leider war er schon über die Kapsel hinausgewachsen, so daß der Tumor nicht vollständig herausgeschnitten werden konnte. Dann bis vor kurzem Hormontherapie. Im Mai hat man dann Knochenmetastasen festgestellt, dann kam ein Pleuraerguß (wurde erfolgreich verklebt) und Aszites (Bauchwassersucht). Aufgrunddessen wurde gesucht (die letzten zwei Monate) - und gefunden. Eben die sch... Metastasen - überall. Dazu kommt die starke Gewichtsabnahme. Am Jahresanfang wog mein Vater gute 100 kg (ja, ich weiß, viel zu viel), mittlerweile bringt er gerade mal etwas über 70 kg auf die Waage, und das bei einer Größe von 1,86. Vor Schwäche kann er kaum noch laufen.

Mein Gott, lass mich aufwachen und alles ist wieder gut. Komme mir vor wie im Albtraum.

Jetzt fragte eine Freundin, wieso die Ärzte meinem Paps noch eine Chemo antun würden, er wäre doch eh schon in einer schlechten Verfassung. Dass ein Mensch leben möchte, und alles dafür tun würde um wenigstens noch ein paar Monate länger zu leben, um bei uns zu bleiben, das hat sie nicht wirklich verstanden.

Wünsche trotz allem ein schönes Wochenende!
Gruß,
Strubbel
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  #4  
Alt 17.11.2007, 12:52
dream1 dream1 ist offline
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Standard AW: Lebermetastase

Hallo strubel

Ich kenne das,die Ärzte haben auch nicht verstanden,warum Chemo,die würden es besser finden wenn er die lebensqualität behält,aber mein vater möchte die Chemo(er bekommt Irinotecan 250ml mit 0,9% NCAI) läuft 1std
vorgestern bekam er die erste ,er mußte auch eine Nacht dableinben sie wollten sehen wie er sie vertägt,er bam 1std vorher ein Tropf gegen Übelkeit,
ja das mit dem Port ist gut,keine Entzündung gute heilung keine schmerzen,bei meinem Vater geht auch nichts mehr durch die Vene,nicht mal groß Blut können sie abnehmen.
Nun bekommt er noch Tabletten dazu weil ihm immer die Beine stark schmerzen.
viel Hoffnung haben sie uns auch nicht gegeben,haben wir haben sie alle.
ich weiß gesund wird er nicht dadurch aber vielleicht eine Chance ein paar Monate dadurch länger leben.
Ich surfe hier viel durch das netz informiere mehr sehr über Lebermetastasen Prostatakrebs darmkrebs usw. Auch gestern habe ich mich viel über die Chemo die er bekommt informiert.
Die Überlebungschance ist nicht sehr groß,
aber wie gesagt ich gebe die Hoffnung nicht auf.
Er versucht auch stark zu sein,versucht uns immer wieder auf seine Art uns zum Lachen zu bringen,obwohl es anders aussieht in ihm.
Er weint sehr viel will nicht gehen uns alleine lassen.
Ich kann mich hier nur über das Internet ab zu lenken denke immer wieder vielleicht finde ich ein möglichkeit ihm zu helfen,obwohl ich weiß das es keine gibt.
ich schenke dir viel Kraft,ich weiß wie es dir geht

lg sylvi
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  #5  
Alt 19.11.2007, 16:09
Strubbel Strubbel ist offline
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Standard AW: Lebermetastase

Hallo Silvy,

wie geht es deinem Vater jetzt nach der 1. Chemo? Wann bekommt er denn die zweite? Was machen die Nebenwirkungen (Übelkeit, etc.)?

Mein Vater war am Freitag bei seinem Onkologen. Dort mußte er so weinen, dass der Arzt ihm jetzt psychologischen Beistand ins Haus schickt. Ich habe meinen Eltern nicht gesagt, dass es sich hierbei wohl um einen Hospiz-Dienst handelt, der unheilbar Kranke und deren Angehörigen bis zum Tode begleitet. Trotzdem finde ich die Idee gut, dass mein Vater mal jemand anderen für Gespräche hat, und vielleicht kann er dadurch seine Krankheit annehmen.
Gibt es bei dir am Ort ein Hospiz, oder solch einen Dienst? Vielleicht kommt so etwas ja auch für euch in frage?

Bei uns ist es umgekehrt, wir müssen meinen Vater aufheitern, was mir besonders schwer fällt. Wenn mein Vater weint, muß ich auch heulen, deshalb, ich habe das Gefühl, ich bin ihm keine große Hilfe. Das macht mich noch trauriger. Wenn er nicht stark ist, müssen wir es dem Kranken zuliebe doch wenigstens sein, oder?

LG
Anja
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  #6  
Alt 21.11.2007, 09:13
dream1 dream1 ist offline
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Standard AW: Lebermetastase

Moin Anja

Die erste Chemo hat er gut überstanden,bis jetzt keine nebenwirkungen,
Donnerstag bekommt er die 2,aber da bleiben brauch er dann wohl nicht mehr,dauert ca.1 1/2 Std. die Ärzte meinen wenn er die Chemo gut verträgt wollen sie die erhöhen aber wann weiß ich nicht,
mein vater weint auch viel, wenn er an meine Kinder denkt,oder raus in den Garten schaut,er versucht wie gesagt viel Witz und Humor uns entgegen zu kommen, meine Ma mag das nicht wenn er so bei den Ärzten ist,
sie waren gestern beim Hausarzt den hat er ganz schön durch einander gebracht,ich mußte grinsen aber meine Ma nicht.
Er hat seit letzter Woche 4kg zugenommen,er bekommt die Medikament Lyrike
wegen den Beinschmerzen aber da ist auch was für die Beruhigung mit drin,
Nebenw.davon Appetitt,er ist i.M. nur am essen,was meine Ma auch nicht gut findet,sie meint sie könnte es sonst nicht schaffen wenn er ganz zum liegen kommt er wäre dann zu schwer,aber er nimmt dann doch wieder ab,letzte Woche und davor die Wochen hat er kaum noch gegessen alles schmeckte bitter und er hatte immer so einen komischen Geruch in der Nase.
Ich freue mich das er ißt,wer weiß wie lange noch.
Ich nehme an das es durch den Tabletten kommt das er so ißt,
Zzt.ist er auch gut drauf,muß sich zwar viel hin legen aber keine Schmerzen.
Nur da wo die Leber liegt ist alles geschwollen.
Ja bei uns gibt es auch sowas das Onkologische Forum mit einem Hospiz
wir sind da auch gemeldet.
Wie geht es deinem Vater sonst so,mit dem Port solltet ihr nochmal reden das ist wirklich gut, mein Vater sagt das ist besser so in den Arm tut das so weh,da er auch mit den Venen doch große Problem hat.
Er würde es wieder machen.
sag mal die Schmerzmittel die er bekommt,und was ist das für eine Chemo,steht drauf.
lg Sylvi
viel Kraft und Mut
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  #7  
Alt 26.11.2007, 18:58
Strubbel Strubbel ist offline
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Standard AW: Lebermetastase

Hallo Sylvi,

klasse, dass dein Paps ordentlich ißt, ich sage immer, Essen hält Leib und Seele zusammen. So lange es noch schmeckt, geht es aufwärts. Mein Vater ist leider ein ganz schlechter Esser geworden, meine Mutter sieht schon immer zu, dass sie ihm nur das kocht, worauf er Appetit hat.

Ja, letzte Woche Mittwoch hat er die erste Taxol-Chemo bekommen, diesen Mittwoch ist die 2. Er bekommt ja Chemo gegen Prostatakrebs (eigentlich bin ich hier ein bisschen falsch, aber die Lebermetastasen schienen erst von Leberkrebs oder einem andern Tumor zu kommen). Hoffentlich lassen sich die zahlreichen Metastasen damit noch ein Weilchen in Schach halten. Ich gönne es ihm so.
Morgen muß er aber schon wieder ins KH, das Bauchwasser punktieren, der Bauch ist schon wieder ganz prall und drückt von unten auf die Lunge, so daß er ganz schlecht Luft bekommt. Für diese Fälle haben wir ein Sauerstoffgerät zu Hause stehen, damit er so wenigstens genügend Luft bekommt. Es ist ein Trauerspiel. Eigentlich wollte er heute schon ins KH gehen, aber am Telefon hat man ihn doch glatt abgewiesen, sie hätten kein Bett frei, alles wären Notfälle, und er könne nicht, nur weil er das jetzt gerne so hätte, einfach ins Krankenhaus kommen. Ich wünsche ja niemandem etwas Schlechtes, aber diese Leute sollten selber mal in die Situation von Kranken kommen, dann würden sie bestimmt anders handeln.

Welches Mittel mein Vater genau gegen seine Kochenschmerzen nimmt, weiß ich leider nicht genau, den Namen habe ich vergessen. Irgendwelche Tropfen die mit Nova..... anfangen.
Einen Port hat er immer noch nicht, der ist momentan auch nicht im Gespräch. Ich könnte mir denken, dass man solche Eingriffe während einer Chemotherapie besser läßt, weil das Immunsystem ja eh schon angegriffen wird?!?

Nimmt dein Vater zusätzlich etwas für seine Gesundheit (Vitamine, etc.) und hat er das vom Arzt aufgeschrieben bekommen? Wie hat er die letzte Chemo gepackt?


Kopf hoch und weiterhin viel Kraft,
LG
Anja
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