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  #1  
Alt 03.05.2018, 15:26
Carina100 Carina100 ist offline
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Standard Nachsorge

Ihr lieben,
Möchte meine Nachsorge in die eigene hand nehmen und mir nicht das Gerede von Leitlinien anhören, die dies oder das nicht vorsehen.

Sollte die bildgebende Nachsorge aus Sono, Röntgen und Knochenshooting bestehen oder kann man ein Ganzkörper MRT oder CT machen welches alles abdeckt?

Sicher eine Frage der Kosten, aber hat jemand Ahnung?

LG carina100
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  #2  
Alt 03.05.2018, 19:29
Benutzerbild von mohnblume79
mohnblume79 mohnblume79 ist offline
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Standard AW: Nachsorge

Liebe Carina100, ich gehe davon aus, wenn Du das so schreibst, dass das Thema Kostenübernahme keine Rolle spielt für die Diskussion.

Ich würde gerne den Satz einer Rehaärztin mit Dir teilen: "Wir glauben nach allen Therapien, dass Sie eine wirklich gute Chance haben, sehr alt zu werden. Und weil wir das glauben, empfehlen die Leitlinien, dass die Untersuchungen auf minimale Strahlenbelastung ausgerichtet sind, um Folgeschäden zu vermeiden."


Das würde ich an Deiner Stelle in die Überlegungen mit einbeziehen. Ein CT hat eine recht hohe Belastung und auch ein Knochenszinti hat mehr als normales Röntgen.
Und bei einem Ganzkörper MRT würde ich annehmen, dass man einen Haufen "Krempel" findet, der Panik macht und nachher nix ist. Bist Du brusterhaltend operiert und was spricht dann gegen "nur" ein BrustMRT?
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  #3  
Alt 03.05.2018, 20:24
Carina100 Carina100 ist offline
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Registriert seit: 13.04.2018
Beiträge: 7
Standard AW: Nachsorge

Hallo Mohnblume,

hatte Ablatio und aufgrund etlicher befallener Lympfknoten ein hohes Rückfallrisiko. Es geht definitiv um eine Gesamtkontrolle, Brust reicht nicht aus.

Danke für Deine Antwort!
Lg
Carina100
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  #4  
Alt 04.05.2018, 11:52
Benutzerbild von suze2
suze2 suze2 ist offline
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Standard AW: Nachsorge

hallo!
also ich hatte nach meiner ersterkrankung in den ersten 4 jahren alle 6 moante ein CT thorax abdomen. (das war damals in dem spital so, war keine ausnahme). damals war ich SO FROH, dass so so gründlich geschaut wurde.
nach fast 7 jahren kam dann eine zweiterkrankung und, es kam auch immer mehr unbehagen hinsichtlich der hohen strahlenbelastung bei CTs.
natürlich weiß ich nicht, ob meine zweiterkrankung etwas damit zu tun hatte (ich bin auch genträgerin), aber dass es nicht gesund ist, solche strahlendosen alle 6 monate, das ist mir klar.

ich würde also wirklich mit CTs eher vorsichtig umgehen.
MRT hat an sich ja keine strahlenbelastung und wäre somit das mittel der wahl, allerdings kann man wohl nicht davon ausgehen, dass alles unauffällig ist und muss dann mit sdieser sorge auch umgehen können.

hast du denn keinen arzt, der dich diesbezüglich beraten kann? es geht ja auch um die intervalle der untersuchungen. die inneren organe wie leber usw. werden bei mir jetzt mittels sono "angeschaut", für die knochen hatte ich ein normales röntgen (auch als basis für die knochendichtemessungen). die lunge sieht man "ein bisschen" mittels brust MRT, ein paar knochen wohl auch. (salopp von meiner ärztin so formuliert).

ich drücke dir alle daumen, dass du eine für dich gute lösung findest und - natürlich - dass du gesund bleibst!
grüße,
suzie
__________________
seit 2005 bin ich ein angsthase
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  #5  
Alt 04.05.2018, 22:45
PrimKnochenMets PrimKnochenMets ist offline
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Standard AW: Nachsorge

Hallo Carina100,

ich bin auch gerade versucht, nach der perfekten Überwachung zu suchen ... aber mein Strahlentherapeut meinte: "Ihr Krebs ist seit 5 Jahren in den Knochen - und hätten Sie das 5 Jahre früher gewusst, wären Sie nur 5 Jahre länger unglücklich gewesen." Irgendwo hat er - leider - Recht.

Ich denke, es reicht die Brust zu untersuchen. Rezidive werden heilend behandelt. Hat der Tumor gestreut, wird nur noch versucht, die Lebensqualität der restlichen Tage bewahren. Ich werde weder operiert: "Das ändert nichts an ihrer Lebenserwartung!", Chemo wird aufgespart, bis nichts anderes mehr geht und sogar bestrahlt werde ich nur symptombezogen, falls ich wo starke Schmerzen bekomme.

Es ist schwer das anzunehmen - aber keine noch so gute Untersuchung kann verhindern, dass der Krebs streut, wenn er streuen will. Außerdem werden Metastasen erst ab einer bestimmten Größe erkannt. Und behandelt werden sie erst, wenn sie Probleme verursachen.

Ist leider der Unterschied zwischen kurative und palliativer Behandlung. Genieße Deine Zeit und vergeude sie nicht mit Sorgen machen.

Sorry. Prim

Ach so: Bei mir soll nun lebenslang alle 3 Monate ein CT Thorax/Abdomen gemacht werden. Nach Hirnmetastasen wird nicht gesucht - die fallen früh genug durch Probleme aus, hieß es.

Geändert von gitti2002 (05.05.2018 um 00:58 Uhr) Grund: gelöschte Aussagen sind mit seriösen Links zu belegen.
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  #6  
Alt 05.05.2018, 15:18
Carina100 Carina100 ist offline
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Registriert seit: 13.04.2018
Beiträge: 7
Standard AW: Nachsorge

Du hörst dich sehr resigniert hat.
Ist es nicht so, dass es gerade in der letzten Zeit eine Menge neuer Medikamente gibt, die auch bei Metastasen eingesetzt werden und manchem jahre geben können?

Wie sieht es mit aht aus? Herceptin, bisposphonate?

Bist du bei einem Onkologen?

Sei lieb gegrüßt
Carina100
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  #7  
Alt 05.05.2018, 20:23
Benutzerbild von wkzebra
wkzebra wkzebra ist offline
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Standard AW: Nachsorge

Zitat:
Zitat von Carina100 Beitrag anzeigen
...Wie sieht es mit aht aus? Herceptin, bisposphonate?...
Herceptin macht bei HER2/neu negativ keinen Sinn.
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  #8  
Alt 10.05.2018, 12:24
Benutzerbild von Monika Rasch
Monika Rasch Monika Rasch ist offline
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Standard AW: Nachsorge

hallo carina100,
ich weiss dass du in meinem Brustzentrum warst.

Ich bin momentan noch regelmässig zur Bisphosphonatgabe da, kommenden Dienstag auch wieder zur Kontrolle bei Dr. Ga. in der Strahlentherapie.
Im Dezember war ich wg. Rezidivverdachtauf der 2002 operierten Seite einige Tage im Krankenhaus, da wurde ein MRT gemacht, zum Glück ohne Befund.
Jetzt ist es so abgesprochen, dass mich mein Frauenarzt regelmäßig zur Kontrolle einweisen soll, denn der Radiologe in Buer ist ein Fall für sich.
Zum Sonografiekontrolle schickt mein Gyn mich sowieso immer mit Überweisung in die Senologie, denn die letzt operierte Brust ist immer noch ziemlich prall und schlecht abzutasten.
__________________
Mein Ehemann Georg+36jährig+1988(NHL)
Mein Liebster Joachim+42jährig+1997 (kleinzell. Bronchial Ca.)
Ich : 2002 DCIS re.Mamma, operiert, bestrahlt, AHT
Meine Schwester Heike +2011(Bronchialca)
Unsere Mama +2013(operiertes Glioblastom, Nierenversagen bei Temodal Therapie)
Meine Schwester Sandra(45),TN mamma Ca.metastasiert, +21.11.2015
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  #9  
Alt 10.05.2018, 22:13
Viviane68 Viviane68 ist offline
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Beiträge: 9
Standard AW: Nachsorge

Hallo
Bei mir wird 1x pro Jahr Sono gemacht und 1x pro Jahr MRT (Ersterkrankung 2014), zwischen MRT und Sono liegen dann jeweils 6 Monate.

MRT wird gemacht, da man bei der Mammographie wegen des dichten Brustgewebes bei mir nichts sehen kann. Kosten werden klaglos von der Krankenkasse übernommen, wohne allerdings in der CH. Im MRT sah man auch die Herde <4mm, die man im Sono nicht sehen konnte.

Hier ist klar das MRT das Mittel der Wahl, auch bei Bekannten, die betroffen sind.

LG von Viviane
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  #10  
Alt 14.05.2018, 15:02
Benutzerbild von allgaeu65
allgaeu65 allgaeu65 ist offline
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Registriert seit: 19.05.2013
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 1.382
Standard AW: Nachsorge

Also CT hatte ich 1x jährlich für Thorax und Abdomen. Seit diesem Jahr nicht mehr. Knochenszinti nur einmal bei Erstdiagnose.

Ultraschall Oberbauch im Rahmen der Nachsorge seit diesem Jahr nur noch halbjährlich, sowie Blutwerte mit Tumormarker. Halbjährlich im Wechsel Sono/MRT der Brust.
__________________
Das Leben ist schönund das lassen wir uns nicht kaputt machen
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