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Alt 09.08.2018, 14:50
MrTommy19 MrTommy19 ist offline
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Beiträge: 1
Standard Unklarer Befund / Verdacht auf superfiziell spreitendes Melanom

Hallo zusammen,

ich (37 Jahre, m) lese hier schon seit einiger Zeit im stillen mit, da meine Mutter vor einigen Jahren an einem Melanom erkrankt ist. Nun hat es mich eventuell auch erwischt und ich mache mir große Sorgen. Da mein Hautarzt leider wenig kommunikativ ist fühle ich mich mit meinem Befund, Fragen und Ängsten ziemlich allein gelassen. Aber vielleicht kann der ein oder andere hier ja etwas dazu sagen.

Aufgefallen ist das verdächtige Muttermal Anfang Juli beim jährlichen Screening. Darauf erfolgte 3 Wochen später eine Probeentnahme - Ergebnisse der Biopsie siehe unten. Auf anraten des Labors erfolgte dann Anfang der Woche die komplette Entfernung. Und seitdem mache ich mir große Sorgen.


Nun zu meinen Fragen:

Ich kann die Befunde leider überhaupt nicht einordnen und durch die Erkrankung meiner Mutter weiß ich aber auch das mit dem Thema nicht zu spaßen ist.


Ich bin für jede Antwort dankbar.

Gruß
Tommy

Zitat:
1. Befund:
Biopsie (Präparatgröße 0,4 cm) mit multiplen atypischen melanozytären Tumorzellverbänden in der Junktionszone aber auch fokal oberhalb der Basalzellschicht. Hier auch Einzelzellen zu erkennen. In der oberen Dermis im Stratum papillare ausgereifte nävoide Zellverbände zu erkennen. Daneben dichtes lymphohistiozytäres Entzündungsinfiltrat sowie pigmentspeichernde Makrophagen.

Diagnose: Melanozytäre Neoplasie vom Kompoundtyp mit atypischen Melanozyten.

Anmerkung: Hierbei kann es sich um einen dysplastischen Kompoundnävus handeln oder um ein superfiziell spreitendes Melanom auf Kompoundnävus. Zur weiteren Sicherung der Diganose wird noch eine immunhistochemische Analyse angeschlossen.

2. Befund:
Immunhistochemie:

Turmorzellen im Bereich der Epidermis: S-100 >50% der Zellen positiv; HMB-45: 10-50% der Zellen positiv; Ki67: bis 10% der Zellen positiv
Turmorzellen im Bereich der Dermis: S-100 >50% der Zellen positiv; HMB-45 negativ; Ki767 negativ

Diagnose: Das immunhistochemische Profil erlaubt keine Differenzierung zwischen einem dysplastischen Nävuszellnävus vom Kompoundtyp und einem oberflächlich-spreitenden malignen Melanom.

Anmerkung: Zur weiteren Diagnostik sollte zunächst die komplette Exzision des Herdes zur histologischen Aufarbeitung erfolgen.

Geändert von gitti2002 (09.08.2018 um 22:32 Uhr) Grund: NB
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  #2  
Alt 09.08.2018, 20:58
libertyexpress libertyexpress ist offline
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Registriert seit: 30.11.2017
Beiträge: 5
Standard AW: Unklarer Befund / Verdacht auf superfiziell spreitendes Melanom

Hallo Thommy, was für eine schlechte Arbeit, ich sag mal ab zum Labor und eine 2te Diagnose bekommen! Die müssen das aufbewahren.
Hier 3 Links zu einem internationalen Riesen der Histopathologie.
Vergleiche von ihm den dysplastischen Naevus und Melanoma in Situ und Melanom und du siehst das es sehr wohl zu unterscheiden ist!

"Einzelzellen zu erkennen." kommt auch beim dyspl. Naevus vor
lymphohistiozytäres Entzündungsinfiltrat (ist schlecht)
pigmentspeichernde Makrophagen. (ist rel. egal)
Die schreiben mir zuwenig zu den atypischen Melanozyten!!!

das der Proliferationsmarker Ki67 negativ in der Dermis ist gut!!!
https://www.youtube.com/watch?v=kpHHtp05ba8
https://www.youtube.com/watch?v=1BdTvb2IuDk
https://www.youtube.com/watch?v=k5F261IUTcY&t=17s

entweder ist das ein dysplastischer Naevus D22.9 Gutartig alles gut

oder ein MM in Situ oder MM nach müssen die die Eindringtiefe ausmessen und nachschneiden usw.!
Wenn das ein SSM (sieht aus fast wie ein Muttermal) war ist bei 4 mm durchmesser nicht viel an eingringtiefe zu erwarten, wenn ein NMM war siehts es schon schlechter aus (sieht aus wie tief schwarzer Blumenkohl)
Gruss Jonas

Geändert von libertyexpress (10.08.2018 um 18:35 Uhr) Grund: Vollzitat
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