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  #1  
Alt 09.10.2018, 19:12
Merasil Merasil ist offline
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Standard beta-hCG erhöht durch Bestrahlung?

Hallo ihr,

bei mir wurde vor knapp 4 Monaten ein Seminom entfernt (manche haben die Geschichte vllt gelesen hier im Forum). Vor der Operation war der b-hCG Wert unter 2U/l. Heute habe ich die Ergebnis meiner ersten Nachsorge und wurde ziemlich überrascht als auf dem Papier auf einmal 6,6U/l stand.
Der Wert ist also über der Norm von < 2U/l und ich mache mir etwas sorgen, dass der Krebs zurück ist.
Ich befinde mich aufgrund des anderen Hodens gerade in Bestrahlungstherapie (es wurde eine TIN gefunden) und würde gerne wissen, ob jemand weiß, ob durch die Bestrahlung des Hodens ebenfalls b-hCG freigesetzt werden kann?

Viele Grüße

Basti
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  #2  
Alt 09.10.2018, 19:58
Golsen Golsen ist offline
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Standard AW: beta-hCG erhöht durch Bestrahlung?

Ich kann dir leider nicht sagen, ob die Strahlung das auslöst. Aber soviel ich weiß, produzieren nur bestimme Keimzellen den Wert. Bei der Frau steigt dieser Wert während der Schwangerschaft.

Im Gegensatz zum AFP gibt es auch wenig andere Prozesse, die beim Mann den Wert steigen lassen können. Daher würde ich hier definitiv vorsichtig sein und den Wert nochmal bestimmen lassen (Messprobleme) und nochmal den Arzt aufsuchen. https://www.endokrinologikum.com/lab...adotropin.html

Was hat der Arzt gesagt, der dir den Wert gab?

Lass das abklären und Ruhe bewahren! Ich drücke die Daumen, dass es nichts ist!
__________________
Mein persönliches Krebstagebuch: https://krebskrampf.de/
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1/18: Innere Blutung - Entfernung eines Bauchhodens (nonseminom 90% Chorionkarzinom / 10% seminom, Beta HCG bei 26.000)
2/18 - 5/18: 4xPEB (danach: Marker negativ)
6/18 offene, linksseitige RLA (2 cm Resttumor und 14 LKs entfernt: tumorfrei)
9/18: MRT: sauber
--------------------------------------
1/19 nächstes MRT
--------------------------------------
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  #3  
Alt 09.10.2018, 20:20
Merasil Merasil ist offline
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Registriert seit: 07.07.2018
Beiträge: 40
Standard AW: beta-hCG erhöht durch Bestrahlung?

Der Urologe war sich leider auch nicht sicher und hat mich zunächst auf den Bestrahlungstherapeuten verwiesen. Bei dem hab ich morgen einen Termin.

Dem Link von dir zufolge, sieht es ja nicht sonderlich gut aus :/ Falls der Arzt morgen sagt das es nicht davon kommen kann, werde ich den Wert nochmal neu bestimmen lassen und schon mal einen Termin für ein MRT vom Becken machen.
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  #4  
Alt 09.10.2018, 20:26
Golsen Golsen ist offline
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Ort: Berlin
Beiträge: 233
Standard AW: beta-hCG erhöht durch Bestrahlung?

Habe gerade einen befreundeten Urologen gefragt, er sagte zu anderen Ursachen "sehr unwahrscheinlich". Aber kann auch Messungenauigkeit sein. Dran bleiben, um so früher man genaues weiß, um so besser. Auch wenns nicht ideal ist.

Ich drücke die Daumen. Hattest du schon Chemo, ne oder?
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  #5  
Alt 09.10.2018, 20:37
Merasil Merasil ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 07.07.2018
Beiträge: 40
Standard AW: beta-hCG erhöht durch Bestrahlung?

Wow danke dir fürs nachfragen �� ne hatte noch keine chemo... hab aber auch ungeheure Angst davor
Mein letztes MRT vom Bauch war Anfang August. Da waren kleine Lymphknoten unter 0,6cm sichtbar, laut Radiologe aber eher reaktiv, als ein Anzeichen für metastasen.
Der LDH-Wert ist der für die Lymphknoten oder? Der war nämlich im Normbereich.

Geändert von Merasil (10.10.2018 um 07:30 Uhr)
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  #6  
Alt 09.10.2018, 21:36
Toby01Harv Toby01Harv ist offline
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Registriert seit: 26.07.2015
Beiträge: 309
Standard AW: beta-hCG erhöht durch Bestrahlung?

Hi,

ein MRT hilft Dir hier wenig, weil bei einer so geringern hcg-Steigerung wohl ohnehin nichts zu sehen sein wird.

Ich denke, dass es sich um einen Messfehler handelt, was auch andere hier im Forum bereits berichtet haben.

Zudem könnte ich mir die Steigerung auch noch durch Folgendes erklären: Das Hcg ähnelt im Aufbau dem LH und dem FSH. Wenn Dein Hoden bestrahlt wird, wird das Hodengewebe geschädigt/zerstört und das Gehirn schüttet vermehrt LH und FSH aus. Das kann wohl zu erhöhten Hcg-Werten führen. Du müsstest hierzu wohl einen Laborarzt oder ggf. auch denen Strahlenarzt, der häufiger Hoden bestrahlt, fragen. Hab das schon mal wo gelesen, finde aber den Link gerade nicht mehr.

Lass den Wert einfach nochmals nach 1-2 Wochen kontrollieren.
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