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simone1965 12.08.2016 08:48

AW: Meine Geschichte
 
Hallo ihr lieben heute möchte ich mich melden. Mein Mann lag jetzt vier Wochen im Krankenhauses. Es ging ihm von Tag zu tag schlechter er hat massiv abgenommen in vier Wochen fast 8 kg. Er bekommt kaum noch Luft konnte nicht mehr laufen musste ihn sogar waschen vom Essen ganz zu schweigen der ganze Mund war entzündet.die keratinwert waren fast bei 280.der blutdruck total zusammen gebrochen teilweise nur noch 90 zu 60. Und wie sollte es sein unser Onkologe im Urlaub keiner hat so richtig was gemacht und er hatte nach fast 3 Jahren Erkrankung das erste mal den Mut verloren. Nach zwei Wochen urologisches station habe sie ihn auf eine paliativ station verlegt habe da eine gute bekannte dort war er jetzt 2 Wochen und sie haben ihn einigermaßen wieder aufgepeppt. Heute darf ich ihn nach hause holen. Nächsten Donnerstag haben wir wieder CD und da ist unser Ontologie auch wieder da. Hoffen wir mal.
Lieber Jan ich freue mich so sehr für dich.
Entschuldigt bitte für den lange Text.
Liebe grüsse simone

JoeN 12.08.2016 10:47

AW: Meine Geschichte
 
Hallo Simone,
ich bin leider auch neu hier und habe Deine Geschichte gelesen. Es tut mir sehr leide, dass es Deinem Mann nicht gut ging und hoffe, dass es wieder aufwärts geht. Ich drücke Euch fest die Daumen.!!!

Du hattest geschrieben, dass er ab Mai Nivolumab nehmen sollte.
Nimmt er denn immer noch?
Alles Gute weiterhin und liebe Grüsse

simone1965 12.08.2016 17:52

AW: Meine Geschichte
 
Hallo JoeN
Ja eigentlich sollte mein Mann das bekommen. Aber unser Onkologe hatte es vorher schon einen Patienten gegeben und nach der zweiten infusion war als Nebenwirkungen komplettes leber versagen und da mein Mann auch was an der leber hat fällt das aus.
Was nimmst du für Medikamente entschuldige aber war lange nicht hier und habe nicht alles verfolgt.
LG simone

JoeN 12.08.2016 18:16

AW: Meine Geschichte
 
Hallo Simone,

nehme seit 2 Monaten Sutent, Mein Artzt meinte nur, dass wenn Sutent nicht wirkt, dieses neue Medikament da wäre?!

Wünsche Euch von Herzen, dass es bald besser geht.
LG

Jan64 12.08.2016 22:37

AW: Meine Geschichte
 
Hallo Simone,

Hoffentlich erhohlt sich dein Mann schnell wieder. Was hat er denn jetzt statt Nivolumab bekommen?

Weil der Onkologe im Urlaub ist geschieht nichts, hat er keine Urlaubsvertretung? Das kann so nicht sein.

Gruß Jan

simone1965 12.08.2016 23:04

AW: Meine Geschichte
 
Hallo Jan
Ja da ist keiner hier in chemnitz der Vertretung hat und das kh wollte nichts so recht entscheiden. Also haben wir selber entschieden. Er nimmt weiter inlyta zweimal 5mg. Mal sehen was nächste Woche rauskommt werde mal meinen Unmut kund tuen beim okologen.
LG simonee

Heidrun1961 13.08.2016 09:53

AW: Meine Geschichte
 
Hallo Simone,

dass ein Arzt keine Vertretung hat, ist schon sehr merkwürdig. Mein behandelnder Urologe lässt mich nicht alleine dastehen. Es könnte ja auch mal ein Notfall eintreten! Und deinem Mann geht es doch nicht so gut. Da solltest du unbedingt nachhaken. Ansonsten alle s Gute!

Gruß Heidrun

Jan64 20.09.2016 00:30

AW: Meine Geschichte
 
Hallo alle miteinander,

Da ich nun endlich wieder eine einigermaßen stabile und schnelle Internetverbindung zur Verfügung habe, möchte ich mich mal wieder bei euch melden.
Von Ende August bis Anfang September habe ich mich mal wieder im Krankenhaus aufhalten müssen, http://up.picr.de/26875774ef.jpg Grund war ein akutes Nierenversagen und eine Harnröhreninfektion. Mit Wasserinfusionen und Antibiotika wurde es schnell wieder besser. Besonders erschreckend war ein Grauschleier in den Augen, so dass ich fast nichts mehr sehen konnte. Das käme von dem entgleisten Elektrolythaushalt wurde mir erklärt. Zur Sicherheit wurde noch ein MRT der Kopfmetastase gemacht, da gab es aber Entwarnung.

Unser Urlaub mussten wir deswegen stornieren, haben ihn aber nur eine Woche verschoben. Nachdem die Antibiotikabehandlung um war, haben wir uns von unserer Nachbarin verabschiedet und sind dann nach den Niederlanden gestartet. Mit Zwischenstopp auf der Hälfte der Strecke, ging das auch ohne großen
Stress.
Ziel war dann Callantsoog, Uschis Freundin wartete schon auf uns, sie war ja, wie ursprünglich geplant, eine Woche früher angereist. Ein Wetter wie am Mittelmeer, selbst die Nordsee hatte 23 Grad Wassertemperatur und dies im September.
Da der Campingplatz wegen Nebensaison etliche Bereiche schloss, sind wir am Sonntag losgefahren, erst mal um das Ijselmeer rum und dann mal sehen wo wir landen. Aufgeschlagen sind wir auf „Ibiza der Niederlande“ Renesse. Da nur noch Rentner, evtl. mit ihren Enkelkinder, unterwegs sind, ist das mit Ibiza auch gut auszuhalten. Der Campingplatz ist einfach super, mit allem möglichen Komfort und zurück. Hier hat es die breitesten Strände der Niederlande, richtig schick, werde morgen noch ein paar Tage verlängern.

Viele Grüße
Uschi und Jan

shania 20.09.2016 19:45

AW: Meine Geschichte
 
Hallo Jan, alles alles Gute für dich, LG Shania

Heidrun1961 20.09.2016 20:25

AW: Meine Geschichte
 
Hallo Jan,

schön, dass du wieder genesen bist. Erhole dich gut!

Gruß Heidrun

JoeN 20.09.2016 21:41

AW: Meine Geschichte
 
Hallo Jan,
freue mich, dass Du das gut überstanden hast. Schauts gut aus 😉
wünsche Dir noch einen wunderschönen Urlaub. Erholt Dich gut und die geniesse die Zeit.

Liebe Grüsse
J

loup 20.09.2016 22:44

AW: Meine Geschichte
 
Perfekt - das tut sicher gut nach der ollen Krankenhausluft!
Lass dir noch schön den Wind um die Nase wehen und genießt die Zeit.

Liebe Grüße,

loup

Tobi1974 23.09.2016 11:13

AW: Meine Geschichte
 
Man Jan Du bist wirklich ein harter Hund!
Ich glaube ich hätte nach diesem Schock erstmal 3 Wochen Bett und Ruhe gebraucht. Aber son Urlaub ist natürlich unterm Strich genau das Richtige. V.a. da Du ja leider schon viel Erfahrung mit solchen KH-Aufenthalten gemacht hast. Respekt!

Jan64 24.09.2016 23:05

AW: Meine Geschichte
 
Wir müssen ja die Feste feiern wie sie fallen. Aufschieben bringt nichts, wer weiß schon was die Zukunft bereit hält. Also nutzen wir die guten Zeiten. Mir gehts zur Zeit wieder richtig gut (muss halt manchmal etwas relaxen). Der Stationsarzt hat mich ja geradezu in den Urlaub gedrängt.

Mittlerweile haben wir die Hälfte der Rückreise auch geschafft. Wir sind in der Vulkaneifel gelandet, auf einem sehr einfachen Camping mitten im Wald an einem Maar. Kontrastprogramm zu Renesse. Morgen machen wir den Rest.

Viele Grüße

Jan

Jan64 14.02.2017 00:26

AW: Meine Geschichte
 
Hallo zusammen,

ich darf mich auch wieder in die Reihe der "Stabilen" einreihen. Keine Veränderungen auf den CT/MRT Bildern, so bleiben wir beim Inlyta.

Ich wünsche euch auch nur gute, erfreuliche Ergebnisse.

Jan


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